Historie 

der Bogenabteilung des TSV Holm.

 

Von Historie zu sprechen, wenn man erst im Jahr 2014 sein 25jähriges Jubiläum begehen darf, ist fast ein wenig "überheblich". In der heutigen, sehr schnelllebigen Zeit, aber darf man schon mal an einem solchen Begriff "kratzen". Wem das jedoch nicht behagen sollte, es ihn schier aus den Puschen wirft, kann auch Rückblick dazu sagen - oder so . . . . oder ähnlich.

Unsere Abteilung wurde am 27. Mai 1989 gegründet. Zwei gestandene Herren (Peter Looks und der unvergessene Heini Herer) hatten einen Traum. Die Beiden, sowie die Söhne von Peter (Sören, Börge und Göram) setzten alle notwendigen Hebel, mit Erfolg, in Bewegung. Peter Looks war auch der erste Spartenleiter bis er, 1992, abdankte. War er doch ein Jahr zuvor zum 1. Vorsitzenden des Gesamtvereins gewählt worden. Udo Feindt wurde nun neuer Spartenleiter und behielt dieses Amt bis 2002.

1989 stand weder das Sportlerhaus (wurde erst Anfang der neunziger Jahre gebaut), noch hatten die "Bogis" eine große Trainingsfläche. Man stellte ihnen die sogenannte "Meniskuswiese" zur Verfügung. Diese Fläche befand sich auf dem jetzigen Gelände des Spielplatzes - direkt neben dem, inzwischen auch nicht mehr ganz neuen, Sportlerhaus. Das eher kleine Areal für Bogenschützen war eingezäunt. Interessenten "hingen" am Maschendrahtzaun, um das Training der Aktiven (1x wöchentlich am Freitag ab 17 Uhr) zu verfolgen. Großer Andrang herrschte, auch innerhalb der Einzäunung, zum damaligen Zeitpunkt noch nicht.

Das erste Turnier auf unserem Sportplatz fand statt. Es war ein kleines Turnier - aber die Holmer "mischten mit" unter den noch sehr rar gesäten Bogenschützen in Schleswig Holstein.

Anfang 1990 waren es bereits 13 Mitglieder. Im Winter wurde in der Turnhalle in Holm trainiert. Diese fiel zwar optisch bereits zum damaligen Zeitpunkt in sich zusammen - die" Bogis" aber waren froh, dort trainieren zu können. Schließlich gab es bereits damals Vereins-, Kreis- und Landesmeisterschaften in der Halle und im Freien. Ganz abgesehen von den noch höher wertigen Meisterschaften.

Die Vereinszeitung des TSV informierte nicht nur über die neue Sparte (welche Jahre später zur Abteilung umbenannt wurde) nein, es erschienen bereits die ersten Artikel. Einen Pressewart gab es damals noch nicht. Die Feder wurde schwungvoll, informativ und heiter teilweise von Alke Windel "geschwungen". Diese wurde dann etwas später, als "Schreibliesel" Schrift- und Pressewartin der Abteilung. Inzwischen hat dieses Amt Michael Offermann übernommen.

Der kühne Traum einer Bogenwiese wurde 1991 wahr. Die bereits vorhandenen Mitglieder (inzwischen fast 30) schufteten erheblich. Auf einer Wiese "Am Meierhof" waren nämlich die Reste eines Großbrandes bestens verteilt worden. Diese Fläche durften wir uns "erobern". Egal wie schwarz die "Bogis" nach ihren Arbeitseinsätzen aussahen: Der Trainingsplatz nahm Gestalt an. Die Abteilung wuchs. Enthusiasmus "brandete" auf. Jeder half, jeder packte mit an. Ob das nun bei der Erstellung der Startlinie oder dem Bau unserer Bogenhütte war. Hand in Hand war und ist unser Motto. 

Viel Unterstützung bekamen und bekommen wir von der Gemeinde und dem Vorstand des Vereins. Dafür sind wir sehr dankbar. Aber auch der PSV Uetersen half. Ein Trainer erklärte sich bereit die ersten "Gehversuche" den Schützen beizubringen.

Inzwischen verstehen sich die meisten unserer Bogensportler als erweiterte Familie. Über einhundert Mitglieder, davon zurzeit über dreißig Schüler (fast) jeden Alters, sind emsig bemüht die Pfeile im Gold zu "versenken". Unterstützung und Hilfe bekommen sie durch zwei Trainer C - Basis, sowie einen Trainer C - Leistungssport. Zusätzlich können wir uns glücklich schätzen, dass auch ausgebildete Hilfstrainer zur Verfügung stehen. 

Bis heute hatten und haben wir etliche Teilnehmer an Vereins-, Kreis-, Landes- und Deutschen Meisterschaften. Jugendliche waren im Kader von Schleswig Holstein, Damen in der Damenverbandsrunde.

Wechsel in der Abteilungsleitung sind zwangsläufig. Udo Feindt erwähnte ich bereits als Abteilungsleiter (1992 - 2002).

Stephan Behrens 2002 - 2006.

Wolfgang Ewers 2006 - 2007.

Rolf Windel ab 2007.

Puh, ich hoffe sehr, dass ich Sie nicht zu sehr gelangweilt habe, ihr wertes Haupt nicht vor Übermüdung, oder total gelangweilt, auf die Tastatur fiel.

Werden oder bleiben Sie gesund. 

Ihre "Schreibliesel" Alke Windel.